Bergkirche St. Marien zu Schleiz

Die Glocken und ihre Geschichte

  • 1382 - Aufbringung der großen Glocke.
  • 1507 - Guß der mittleren Glocke Gloriosa durch Markus Rosenberger in Schleiz. (Eine kleine Glocke wird nicht erwähnt.)
  • 1799 - Neuguß der Glocken  durch Ludwig Lösch in Bayreuth.
  • 1800 - 3. Mai "sind die neu umgegossenen Berg-Glocken wieder hierher gekommen, sie wurden auch zuerst in Hof gewogen, wovon die Große 19 Ctr., 20 Pfd., die mittlere 10 Ctr., und die kleine 7 Ctr. schwer war." 
  • 1803 - ist die mittlere Glocke "auf dem Bergkirch - Thurm schon zersprungen, welches dem  Glockengießer keine Ehre macht, was hilft es, er ist tod." 
  • 1818 - Neuguß der Glocken durch Ulrich in Apolda auf Kosten des Kaufmanns Ebeling.
  • 1917 - die Glocken von Rathaus und Kirchen werden zu Kriegszwecken abgenommen (... und eingeschmolzen?).
  • 1922 - 3. September: Weihe des neuen Stahlgeläutes von der Firma Schilling & Lattermann in Apolda.
  • 2013 - November: Die Joche der großen und der kleinen Glocke wurden erneuert. Zum Ewigkeitssonntag 2013 erklang wieder das volle Geläut. 


Die Große:
Durchmesser 1,80 - 2200 kg - "d"

Inschrift:


AUS TIEFER NOT SCHREI ICH ZU DIR
HERR GOTT, ERHÖR MEIN RUFEN.


Die Mittlere:
Durchmesser 1,40 m - 1100 kg - "fis"

Inschrift:


KRIEGSWEH BRACH DER GLOCKEN HERZ;
WAFFE WARD DAS TÖNEND ERZ
GLOCKE VON STAHL KÜND WEIT UND BREIT
DEUTSCHLANDS HARTE PRÜFUNGSZEIT

kleine Glocke

Die Kleine:
Durchmesser 1,20 m - 620 kg - "a"

Inschrift:

LÄUTE, GLOCKE, LÄUTE FRIEDEN,
LÄUTE RUH IN JEDES HERZ,
ENDET EINST MEIN TAG HIENIEDEN
LÄUTE DU MICH HEIMATWÄRTS.