Ein wenig Geschichte aus der Chronik:

1676 Bau der jetzigen Fürstengruft. ....

1823 Die Kirche wird innen weiß getüncht und erhält helle Fensterscheiben. - Der Sarg Heinrichs IX. wird aus der Sakristeigruft in die Hauptgruft übergeführt ...
1876 Heinrich XXII antwortet auf ein Schreiben des Kirchenvorstandes, die Reparatur des Daches über der Burgkschen Gruft betreffend, daß dies nötig sei.
1887 Beseitigung des alten Daches und Errichtung der neuen Plattform über der Fürstlichen Gruft.....
        Laut Kostenanschlägern im Pfarrarchiv war das alte Gruftdach mit Schiefer gedeckt.
1894, 9.10. „Wegen Instandsetzung des Daches über der Burgkschen Gruft ist an die Fürstliche Kammer zu Greiz zu schreiben. Doch mag dies erst im Jahr 1895 geschehen, weil von Seiner Durchlaucht dem gnädigst regierenden Fürsten Heinrich XIV Reuß j.L. geplant ist, die Bergkirche auf eigene Kosten verschönern zu lassen; dies wohl im nächsten Jahr sich sicher entscheiden wird und dann wohl zweifellos auch an der Burgkschen Gruft eine Veränderung vorgenommen werden muß, die zum ganzen Renovierungswerk im Einklang steht.  Nachr. Münch.“ (Pfarrarchiv Schleiz)
1903 Die ... Tür zur Fürstengruft wurde von Edwin Geisenheiner angefertigt. Die Schnitzarbeiten an der Tür (das reußische Wappen) fertigte Paul Puschholdt. 
(Info v. Herrn Geisenheiner-2009)

Daten ergänzt nach Archivrecherche: 14.Juli 2010
altes
                    Bild der Gruft alte
                    Bauzeichnung
Das alte Dach auf einem Stahlstich,
Ende 19. Jhdt.
Auch von innen nicht zu übersehen!
das Dach verdeckte Teile der Fenster.
Das alte Dach war ein riesiges
Pultdach über beide Grüfte hinweg.
Dachstuhl Dachstuhl Dach aus
                Blech
5. Mai: der neue Dachstuhl steht.
8. Mai: Schalung und Folie sind drauf.
23. Juni: Blech drauf und fertig!
Diese Firmen bauten das Dach: Zimmerei Berger, Möschlitz & Lobensteiner Dachdecker eG