Die Brüstung der Fürstengruft hielt
nur noch mit Abstützungen.
Aus diesem Grunde wurde sie Abgebaut und ....
... an der Friedhofsmauer
vorübergehend eingelagert.

Baubericht im "Kirchturm" - Gemeindebrief der Kirchgemeinde Ausgabe Dez. 09/ Jan. 10

Die Bergkirche ist in ein Sonderprogramm des Denkmalschutzes aufgenommen worden.
So hatten wir mit Eigenmitteln der Kirchgemeinde und der Landeskirche 200.000,- € zur Verfügung, die in diesem Jahr für die Bergkirche eingesetzt werden konnten.
Das nördliche Chordach wurde saniert. Während der Reparaturen zeigte sich ein akuter Schwammbefall im Turmbereich. Die Beseitigung erhöhte den Aufwand
und die Kosten der Arbeiten. Inzwischen sind die Zimmermanns- und Dachdeckerarbeiten beendet und das Gerüst abgebaut.
Nun muß die Gruft saniert werden. Schon im Frühjahr wurden alle Särge ausgelagert. Ziel ist es, sie zu restaurieren. Der Denkmalschutz und das Haus Reuss sind für die Finanzierung zuständig.
Die Gruft selber ist leider in einem sehr schlechten Zustand. Durch die Decke und die Seitenwände dringt Wasser ein. Deshalb wurde beschlossen, die Maßwerkbrüstung abzunehmen und die Fläche - wie früher auch - mit einem Dach abzuschließen. Dies wird die Gruft vor der Witterung schützen.  Durch einen Spezialputz wird dem Mauerwerk Salz entzogen. Dies ist sehr aufwendig, aber die einzige Möglichkeit, daß dauerhaft Putz an den Wänden hält. Durch den Mehraufwand fehlen insgesamt rund 80.000 €.

Pastorin Winterberg